Nationalrat Ing. Heinz Hackl mit 98,18 Prozent als Bezirksparteiobmann bestätigt

Kriminalität und Drogenproblem im Bezirk groß – Sozialhilfeverbände rasch reformieren
Linz, 2010-02-07 (fpd Nr. 84) – Beim gestrigen Bezirksparteitag der FPÖ Vöcklabruck wurde Nationalratsabgeordneter Ing. Heinz Hackl mit 98,18 Prozent in seinem Amt als Bezirksparteiobmann bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden GV Dr. Rudolf Franzmayr (Schwanenstadt) , AK-Rat GV Rudolf Kroiß (Ottnang) und GV Franz Schneeweiß (St. Georgen i. A.) gewählt.
Als Ehrengäste waren Landesparteiobmann NAbg. Lutz Weinzinger, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner, der Bezirksparteiobmann von Gmunden, 3. LT-Präsident DI Dr. Adalbert Cramer, FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. David Schießl aus Braunau, Bundesrat Elmar Podgorschek, Seniorenring-Landesobmann Dr. Walter Ratt sowie der Bezirksparteiobmann von Linz-Land, NAbg. KommRat Alois Gradauer und FPÖ-Landesgeschäftsführer Hubert Schreiner anwesend. Auch der langjährige FPÖ-Landtagsabgeordnete Ing. Franz Kroismayr nahm am Bezirksparteitag als Ehrengast teil.
Der wieder gewählte Bezirksparteiobmann ging in seiner Rede auf die derzeitige Situation im Bezirk Vöcklabruck ein: „Auch durch das Erstaufnahmezentrum Thalham ist nicht zuletzt durch die Asylwerber leider die Kriminalität gestiegen. Zudem haben wir im Bezirk massive Drogenprobleme, es wird zunehmend mit Drogenersatzstoffen gehandelt“, zeigte Hackl auf. Die Wirtschaftskrise habe zudem den Bezirk Vöcklabruck voll erreicht, „in den Gemeinden ist die finanzielle Situation sehr schwierig.“ Die FPÖ Vöcklabruck fordert rasch die Reform der Sozialhilfeverbände. Als Schwerpunkte der FPÖ Bezirksorganisation nannte Hackl „den Aus- und Aufbau der Vorfeldorganisationen sowie das klare Ziel, 2015 in allen Gemeinden bei den Gemeinderatswahlen zu kandidieren.“
Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner betonte vor den Delegierten und Gästen „, dass die FPÖ weiterhin für die Normalbürger eintreten wird. Wir stehen nicht für eine Randgruppenpolitik – wie etwa die Homo-Ehe.“ Es sein ein klares Phänomen der ÖVP, „fünf Wochen vor der Wahl die konservativen Werte zu entdecken, um dann schlussendlich doch wieder mit den Grünen in Koalition zu gehen.“ Im Wohnbaubereich gehe es nunmehr darum, „die Substanzerhaltung und Sanierung zu fördern. SPÖ-Kepplinger hat ein Budgetloch von 100 Millionen Euro hinterlassen, die SPÖ ist aber auch klar dafür verantwortlich, dass wir in Oberösterreich einen sozialen Wohnbau haben, den sich niemand mehr leisten kann.“